Archiv für die Kategorie „Aktuelles“

Den Wasserpfarrer neu entdeckt!

Wenn heute über Sebastian Anton Kneipp diskutiert wird, dann kann es durchaus vorkommen, dass der Pfarrer aus Bad Wörishofen auch mal zu den Aposteln gezählt wird. Natürlich nicht im biblischen Sinn. Doch Natur- oder Wasserapostel, das sind Begriffe, die unweigerlich mit dem Begründer und Namensgeber der Kneipp-Anwendungen verknüpft sind: Diesen Beitrag weiterlesen »

Rückschlag für Neurodermitis-Patienten!

Jede(r) der/die homöopathische oder andere, nicht verschreibungspflichtige Medikamente bekommt, kennt das Problem. Denn die sind bekanntlich keine Kassenleistung (mehr) und müssen daher bar bezahlt werden. Das kann, je nach Krankheit und Präparat, empfindliche Lücken ins Portemonnaie reißen, weswegen sich auch der Deutsche Neurodermitis Bund (DNB) im letzten Jahr (unter anderem über die Presse) noch einmal vehement in die Diskussion eingemischt hat. Diesen Beitrag weiterlesen »

Leiden, das nicht verjährt

Die Zeit heilt alle Wunden … so sagt man, doch es gibt Skandale, die uns stets schmerzlich präsent bleiben. Denn heuer jährt sich einer der großen (wenn nicht der größte?) Arzneimittelskandale unseres Landes: Die Contergan-Affäre, die so viel Leid über Mütter und ihren betroffenen Nachwuchs gebracht hat! Diesen Beitrag weiterlesen »

Jetzt kriechen sie wieder!

Sie heißen Eichenprozessionsspinner (es gibt auch einen Kiefer- und andere Prozessionsspinner), weil sie stets in Gesellschaft ihresgleichen auftreten und oft – aneinander gereiht wie eine Perlenkette -, zu sehen sind. Was wir hier vor uns haben, ist die Raupe eines Schmetterlings, die, so lustig sie auch aussehen mag, nicht ganz ungefährlich ist. Denn die feinen Härchen der Raupe sollen die vor dem Gefressenwerden schützen und sind daher giftig. Bei uns Menschen können die Brennhaare Allergien auslösen: “Da der Wind die Gifthaare auch in die Umgebung blasen kann, sollten Kinder Gebiete mit Nestern nicht nur im Sommer meiden und keinesfalls die spinnennetzähnlichen Gespinste berühren”, mahnt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Diesen Beitrag weiterlesen »

Pilzinfektionen durch Asthmaspray

Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) weist nun darauf hin, dass Medikamente gegen Asthma und andere Lungenerkrankungen, die Glucocorticoide enthalten, Pilzinfektionen im Mund begünstigen können. Glucocorticoide werden vereinfacht auch Kortison genannt und sie sind oft in Asthmasprays enthalten. Im letzten Jahr waren rund 40.000 Patienten von einem Pilzbefall im Mund betroffen. Allerdings könnten diese unerwünschte Nebenwirkungen in einigen Fällen auch vermieden werden, indem die Patienten unmittelbar vor einer Mahlzeit inhalieren oder den Mund nach der Inhalation mit Wasser ausspülen. Denn die Pilzinfektionen werden begünstigt, wenn die Partikel des kortisonhaltigen Medikaments die Möglichkeit haben, sich abzulagern.

Dort unterdrücken sie dann die körperliche Abwehr und es kommt zur Infektion. Auch die richtige Inhalationstechnik kann dabei helfen die Pilzinfektionen zu vermeiden. Viele Patienten wenden das Präparat nicht richtig an und erschwerend kommt auch noch hinzu, dass die Präparate unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Auch die Zwischenstücke können dazu beitragen, dass sich weniger Partikel im Mund ablagern können.

Herbstkinder sind anfälliger für Allergien

Forscher der Universität Oulu in Finnland fanden nun heraus, dass sich der Zeugungstermin auf das Allergierisiko bei Kindern auswirkt. Im Rahmen der Studie wurden knapp 6000 finnische Kinder auf ihr Allergierisiko untersucht und dabei kam heraus, dass die Kinder, die im Herbst geboren wurden, ein höheres Risiko für Allergien aufweisen als jene Kinder, die im Frühjahr oder im Sommer das Licht der Welt erblickten – die Herbstkinder sprachen doppelt so häufig auf die Allergietests an. Am häufigsten reagierten die Kinder dabei auf Milch und Eier.

Als sich die Mutter der Herbstkinder im ersten Schwangerschaftsdrittel befand waren die Ungeborenen einer besonders hohen Konzentration von Erlen- und Birkenpollen ausgesetzt. Parallel dazu befanden sie sich auch noch in einem besonders wichtigen Entwicklungsstadium. Die Kinder, die im Sommer geboren wurden waren in diesem Stadium einer geringeren Pollenmenge ausgesetzt.

Kortisonsalbe sinnvoll bei Neurodermitis

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Experten weisen nun darauf hin, dass Menschen die an Neurodermitis leiden, möglichst nicht auf Kortison verzichten sollen. Oftmals ist es so, dass diese eine Behandlung mit kortisonhaltigen Salben oder Cremes ablehnen, weil sie die Nebenwirkungen fürchten – doch diese sind bei Salben und Cremes gar nicht so ausgeprägt und darüber hinaus riskiert man so auch eine unnötige Verschleppung der Krankheitsintervalle. Aus wissenschaftlicher Sicht gebe es auch gar keinen Grund für die Vorbehalte gegenüber Kortisonsalben.

Immerhin heilen mittelstark ausgeprägte Ekzeme, wie sie bei der Neurodermitis häufig in den Kniekehlen oder auch Armbeugen auftreten, häufig schon nach wenigen Tagen ab wenn sie mit einer kortisonhaltigen Creme behandelt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Spritzen gegen Rückenschmerzen – Mit Vorsicht genießen

Bei starken Rückenschmerzen greifen Ärzte häufig zu Spritzen, die das Übel direkt an der Wurzel packen und die Beschwerden lindern sollen. Doch dass dies auch ganz schön gefährlich sein kann, hat nun eine Analyse des Cochrane-Instituts bewiesen. Zum einen helfen die Spritzen kaum und zum anderen kann eine Injektion mit Kortison oder auch einem anderen Schmerzmittel fatale Folgen haben: Wenn die Spritze falsch gesetzt wird kann das Rückgrat beschädigt werden, was im schlimmsten Fall sogar zu einer Querschnittslähmung führen kann. Darüber hinaus leiden Patienten häufig unter quälenden Nebenwirkungen wie zum Beispiel Übelkeit, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Beinen sowie Schwindel und Kopfschmerzen.

Oft können auch schon sanftere Mittel wie zum Beispiel Schmerzmittel in Tablettenform oder auch Wärmebehandlungen die Beschwerden bessern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kinder und Kortison – Auf was man achten muss

Wie Kinder- und Jugendärzte im Netz nun berichtet, sollte man bei Kindern, die über einen längeren Zeitraum Kortison einnehmen, immer auf eine entsprechende Ernährung achten, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Damit das Kind nicht an Gewicht zu nimmt, sollte man zum Beispiel auf eine fett- und salzarme Ernährung achten. Auch Medikamente, die am Morgen eingenommen werden, können diese Gefahr eingrenzen. Rotes Fleisch sowie gesättigte Fettsäuren sollten in dieser Zeit nur äußerst sparsam verzehrt werden.

Genügend Vitamin D und Kalzium in der Nahrung kann darüber hinaus einer Knochenbrüchigkeit vorbeugen. Außerdem sollte man die Dosis des Kortisons nie auf eigene Faust verändern oder gar absetzen, da sich der Körper daran gewöhnt hat und sich langsam an eine Abweichung anpassen muss. Diesen Beitrag weiterlesen »

Arthroseerkrankungen nehmen zu

Immer häufiger müssen Orthopäden Arthrosen behandeln, denn immer mehr Menschen klagen über Schmerzen in den Gelenken, deren Ursache Entzündungen sind. Mehr und mehr wird Arthrose deshalb wie Rheuma auch zu einer Art Volkskrankheit. Wie kann man aber erkennen, ob man Arthrose hat oder wie unterscheiden sich die Schmerzen in den entzündeten Gelenken zum Beispiel von einem normalen Muskelkater?

Wer am Morgen schlecht aus dem Bett kommt, weil die Gelenke schmerzen oder steif sind oder auch wenn beim Treppensteigen die Knie wehtun, dann können dies die ersten Zeichen für eine beginnende Arthrose sein. Diesen Beitrag weiterlesen »