Archiv für die Kategorie „Forschung“
Neue Hoffnung für MS-Patienten!?
MS – jeder kennt das Kürzel, und die meisten erstarren vor Schreck. Tatsächlich ist die Multiple Sklerose eine Erkrankung, deren Verlauf und Symptome sogar uns Laien geläufig sind. Jeder hat schon mal von den Schüben, der Minderung der Sehschärfe und der fortschreitenden Beeinträchtigung der Mobilität gehört. Diesen Beitrag weiterlesen »
Herbstkinder sind anfälliger für Allergien
Forscher der Universität Oulu in Finnland fanden nun heraus, dass sich der Zeugungstermin auf das Allergierisiko bei Kindern auswirkt. Im Rahmen der Studie wurden knapp 6000 finnische Kinder auf ihr Allergierisiko untersucht und dabei kam heraus, dass die Kinder, die im Herbst geboren wurden, ein höheres Risiko für Allergien aufweisen als jene Kinder, die im Frühjahr oder im Sommer das Licht der Welt erblickten – die Herbstkinder sprachen doppelt so häufig auf die Allergietests an. Am häufigsten reagierten die Kinder dabei auf Milch und Eier.
Als sich die Mutter der Herbstkinder im ersten Schwangerschaftsdrittel befand waren die Ungeborenen einer besonders hohen Konzentration von Erlen- und Birkenpollen ausgesetzt. Parallel dazu befanden sie sich auch noch in einem besonders wichtigen Entwicklungsstadium. Die Kinder, die im Sommer geboren wurden waren in diesem Stadium einer geringeren Pollenmenge ausgesetzt.
Nierenerkrankungen durch Vitamin B bei Diabetikern
Diabetes hat häufig einen Abbau der Nierenfunktion zur Folge. Feine Gefäße der Nieren, die das Blut filtern sollen, werden durch die Krankheit zerstört. Bisher sollte eine Vitamin B-Therapie den Verfall des Organs verhindern. Die Behandlungspräparate bestehen nämlich aus Vitamin B6, B12 und Folsäure, die ein Absenken des Homocysteinspiegels bewirken.
Kanadische Forscher fanden jedoch heraus, dass diese Behandlung bei Patienten mit bestehenden Nierenproblemen den Krankheitsverlauf beschleunigt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das hilft der Leber nicht!
Viele Menschen haben immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn es um ihre Leber geht. Zu viel Alkohol oder auch zu fettes Essen sorgen immer wieder dafür, dass Menschen sich Sorgen um den Zustand ihrer Leber machen. Deshalb versuchen sie auch mit unterschiedlichen Mittel die Leber zu „reinigen“. Jetzt warnen Ärzte davor sich auf die diversen Mittel und Ratschläge aus dem Internet zu verlassen und einige sprechen in diesem Zusammenhang sogar von Quacksalberei.
Besonders häufig werden zur Reinigung der Leber Mittel wie Bittersalz, Grapefruitsaft, Olivenöl oder auch Apfelsaft empfohlen. Wer seine Leber regelmäßig damit reinigt, der sieht das Ergebnis dieser Reinigung angeblich schon nach kurzer Zeit in der Toilettenschüssel. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neurodermitis bei Kleinkindern beeinflusst die psychische Gesundheit
Kinder die schon im Frühkindlichen Alter unter Neurodermitis leiden, leiden später häufig an Beeinträchtigungen der Psyche. Was häufig vermutet wurde, wird nun durch eine neue Studie nochmals untermauert.
Wie npin.de berichtet führten Wissenschaftler aus Dresden, Heidelberg und München eine gemeinschaftliche Studie durch. Hierbei wurden 6000 Kinder als Probanden genau beobachtet. Es zeigte sich deutlich, dass die Kinder die in den ersten beiden Jahren bereits an Neurodermitis litten, deutlich anfälliger für psychische Erkrankungen sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ist ein niedriger IQ gefährlich?
Wenn es nach einer britischen Studie geht, dann sind Menschen mit einem eher niedrigen Intelligenzquotienten potenzielle Opfer für Herz- und Kreislauferkrankungen. Die englischen Forscher gehen sogar so weit, dass sie einen niedrigen IQ auf Platz zwei der Rangliste der Risiken für Herz- und Kreislaufkrankheiten setzen, direkt nach dem Rauchen und noch vor Übergewicht und Bluthochdruck. Diesen Beitrag weiterlesen »
Parkinson früher erkennen
In Deutschland leiden ca. 200.000 Menschen an Parkinson. Davon ist ein Prozent über 65 Jahre alt und etwa fünf Prozent haben das 85. Lebensjahr bereits überschritten. Menschen, die unter Parkinson leiden, unterscheiden sich vor allem durch den Ablauf ihrer Körperbewegungen von gesunden Menschen. Wissenschaftlern in den USA ist es jetzt gelungen, anhand einer Armbewegung Parkinson schon in einem frühen Stadium zu erkennen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erhöhtes Sterberisiko durch Arterienverkalkung
In Deutschland leidet rund jeder fünfte Mensch über 65 Jahre unter einer Arterienverkalkung. Die meisten dieser Menschen wissen von ihrer Erkrankung nichts und setzen sich so ungeahnt einem erhöhten Sterberisiko aus, denn Arterienverkalkungen führen in sehr vielen Fällen zu einem Herzinfarkt oder auch zu einem lebensgefährlichen Schlaganfall. Beides zählt zu den häufigsten Sterbefällen in den Industrienationen in Mitteleuropa.
Die Ärzte der medizinischen Fakultät der Universität Bochum haben anhand einer Studie, die sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstreckte, festgestellt, dass nur Vorsorgeuntersuchungen helfen können, das enorme Risiko einer Arterienverkalkung zu senken. Deshalb sollten Menschen die das 65. Lebensjahr erreicht haben, regelmäßig zu einer Vorsorgeuntersuchung gehen. Dort kann mittels Ultraschall festgestellt werden, inwiefern die Arterien geschädigt sind, die zum Gehirn oder zum Herzen führen. Auch Menschen, die unter einem permanenten Bluthochdruck leiden, sollten sich in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Es reicht oft schon ein EKG machen zu lassen, um zu sehen, ob das Herz normal arbeitet.
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Mit Strahlen gegen Lungenkrebs
Für alle Patienten mit Lungenkrebs die zu schwach für eine notwendige Operation sind, gibt es eine neue, hochmoderne Therapieform, die so genannte „Stereotactic Body Radio Therapy“. Dabei handelt es sich um eine Therapie mit hochmodernen Röntgengeräten, die das Wachstum neuer Krebszellen unterbinden kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Korpulente Frauen nehmen in der Schwangerschaft mehr zu
Eine amerikanische Studie mit über 1.600 Frauen in Oregon und Washington die alle übergewichtig waren hat gezeigt, dass Frauen, die über dem normalen Body-Maß Index liegen, während der Schwangerschaft wesentlich mehr zunehmen als die vertretbaren 11-20 Pfund.
Im Rahmen der Studie von amerikanischen Gynäkologen stellte sich heraus, dass bei 75 % der übergewichtigen Frauen, die während ihrer Schwangerschaft extrem viel zugenommen hatten, das Gewicht auch nach Geburt des Kindes nicht mehr so schnell wieder verschwand. Die Frauen hatten auch ein Jahr nach der Entbindung noch immer mit Übergewicht zu kämpfen. Je mehr Gewicht in der Schwangerschaft zugenommen wurde, desto länger dauerte es auch, die Pfunde wieder los zu werden. Übergewicht in der Schwangerschaft kann aber auch zu Komplikationen führen. So kann es zu einem hohen Blutdruck und auch zu Diabetes kommen. Zudem müssen viele Kinder übergewichtiger Frauen mit einem Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden.
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