Erst abklären, ob`s auch wirklich eine Allergie ist!
Der Frühling ist da, und das mit Macht. Allenthalben scheint die Natur geradezu zu “explodieren”. Die einen freut`s, während andere schniefen. Denn kaum blühen die Bäume und Blumen, beginnt für viele Allergiker die Zeit der Triefnasen und juckenden Augen. Die tränen zudem und schwellen an; die Bindehaut färbt sich rot. Dann ist die Diagnose – “allergische Bindehautentzündung” – meist naheliegend und schnell gestellt. Manchmal auch vorschnell, warnt der Berufsverband der Augenärzte und rät zu einer fachärztlichen Untersuchung, die Klarheit schafft und damit ernste(re) Ursachen am Sehapparat ausschließt.
Jetzt kriechen sie wieder!
Sie heißen Eichenprozessionsspinner (es gibt auch einen Kiefer- und andere Prozessionsspinner), weil sie stets in Gesellschaft ihresgleichen auftreten und oft – aneinander gereiht wie eine Perlenkette -, zu sehen sind. Was wir hier vor uns haben, ist die Raupe eines Schmetterlings, die, so lustig sie auch aussehen mag, nicht ganz ungefährlich ist. Denn die feinen Härchen der Raupe sollen die vor dem Gefressenwerden schützen und sind daher giftig. Bei uns Menschen können die Brennhaare Allergien auslösen: “Da der Wind die Gifthaare auch in die Umgebung blasen kann, sollten Kinder Gebiete mit Nestern nicht nur im Sommer meiden und keinesfalls die spinnennetzähnlichen Gespinste berühren”, mahnt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Diesen Beitrag weiterlesen »
Den Nutzen nicht vergessen!
Das wünscht sich natürlich niemand, doch es gibt Fälle, in denen starke Medikamente, gar Kortison, auch bei Kindern das kleinere Übel darstellen. So kann/könnte nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Kortison bei einer juvenilen rheumatoiden Arthritis, bei Asthma bronchiale sowie bestimmten Nieren- oder auch Hautkrankheiten selbst vor dem Erwachsenenalter angezeigt sein. Gerade dann gewinnt das Gespräch mit dem Arzt und die Vorsorge vor möglichen Nebenwirkungen natürlich große Bedeutung.
Unter anderem empfiehlt der BVKJ eine fett- und salzarme Diät (die kann auch den Eltern – Stichwort: Bluthochdruck -, nur gut tun!), um eine Gewichtszunahme bei den jugendlichen Patienten zu vermeiden: “Doch auch die Einnahme des Medikaments am Morgen kann diese unerwünschte Folge verhindern oder zumindest lindern!”
Rotes Fleisch und gesättigte Fette sollte das Kind unter der Behandlung nur sparsam verzehren: “Eine Vitamin-D- und kalziumreiche Ernährung beugt über die Jahre gegen Knochenbrüchigkeit vor”, empfiehlt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des BVKJ.
Trotz der Furcht vor Nebenwirkungen sollte die Dosis des Kortison-Präparats übrigens niemals in Eigenregie verändert und/oder das Präparat gar selbstständig abgesetzt werden. Der Körper hat sich nämlich daran gewöhnt und muss sich langsam an jede Abweichung der Dosis anpassen. Ggf. wird sich der Mediziner daher langsam aus der Dosis “heraus schleichen”!
Nimmt ein Kind regelmäßig Kortison, führt der betreuende Facharzt ohnehin ständig Kontrollen der Größe und des Gewichts des jungen Patienten durch und überwacht dessen Blutdruck, Zuckerwerte, Lungenfunktion, Muskelkraft, Knochendichte und Augen. Hier heißt es also auch, dem Arzt zu vertrauen und den Nutzen des Medikamentes nicht aus den Augen zu verlieren!
Kortison – (k)eine Dauerlösung?
Eine Dauerbehandlung mit Kortison könne den Blutzucker erhöhen. Das gilt offenbar auch für kortisonhaltige Inhalier-Sprays, berichtet das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” und bezieht sich dabei auf kanadische Forscher, die die Daten von knapp 400.000 Menschen auswerteten. Dabei stellten die Forscher aus Übersee fest, dass die Behandlung mit Kortisonspray das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich erhöht. Daher sollten die Blutzucker-Werte bei Patienten, die diese Sprays benötigen, regelmäßig kontrolliert werden, empfiehlt das Apothekenmagazin in seinem Ratgeber 1/2011, der in vielen Apotheken ausliegt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hautkrankheiten mit Licht behandeln
Mit Hilfe der Lichttherapie können heute verschiedene Krankheiten behandelt werden. Neben Depressionen sowie auch Schlafstörungen sind es insbesondere auch die Hautkrankheiten, bei denen die Lichttherapie Erfolge verspricht. So kann im Bereich der Dermatologie zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Fuß- und Handekzeme, Haarausfall, Sonnenallergie, chronischer Juckreiz sowie auch die Weißfleckenkrankheit mit einer Lichttherapie behandelt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Es muss nicht immer Kortison sein!
Wir sprechen davon, dass wir “aus der Haut fahren” könnten. Eine Redensart, die für Menschen, die an atopischen Ekzemen, sprich: einer Neurodermatitis, leiden, bittere Realität ist. Denn der ständige und quälende Juckreiz kann die Lebensqualität stark einschränken. Die Folgen sind unter anderem Konzentrationsstörungen und eine permanente (verständliche) Gereiztheit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Was einmal zur “Ehrenrettung” des Kortisons gesagt werden muss …
Es gibt durchaus Ärzte, die ihren Patienten schon einmal raten, “erst gar nicht auf die Liste mit den Risiken und Nebenwirkungen zu schauen”. Besonders dann, wenn ein Medikament unumgänglich erscheint und der Patient als seelisch wenig(er) stabil bekannt ist. Tatsächlich gibt es Namen und Medikamente, die bei vielen Betroffenen sogleich Ängste und Schweißausbrüche auslösen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn die Haut mal Ruhe gibt …
Neurodermitis, atopische Dermatitis, Asthmaekzem … die Namen unterscheiden sich, doch die Symptome und Leiden bleiben sich (wie auch immer die Krankheit genannt wird) gleich – rote und schuppende Ekzeme auf der Haut, die mit einem starken Juckreiz verbunden sind und mitunter gar zu nässen anfangen. Wer unter der chronischen Hautkrankheit leidet oder einen Patienten, gar ein Kind, betreut, das Neurodermitis hat, ist immer heil-froh, wenn die Haut mal Ruhe gibt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Damit Kortison die Patienten nicht “aufschwemmt”!
Kortison, ein Name, viele Ängste. Allen voran die vor Nebenwirkungen wie Muskelschwund, Osteoporose oder einer Schwächung des Immunsystems. Dazu kommen “optische Bedenken”, wie die Sorge, zu zu nehmen oder die Angst vor dem typischen (Voll)Mondgesicht (eine rundliche Gesichtsform mit geröteten, aufgedunsenen Wangen). Zumindest was die Gewichtszunahme angehet, gab “Der Westen” (www.derwesten.de) nun Entwarnung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Den Kortison-Nebenwirkungen mit richtiger Ernährung entgegenwirken
Kortison hat Nebenwirkungen, die viele Menschen davon abhalten, Medikamente mit diesem Wirkstoff einzunehmen. Aber man kann die Nebenwirkungen des Kortisons mit der richtig angepassten Ernährung entgegenwirken und diese verringern. Eine wichtige Rolle spielt hier vor allem das Körpergewicht. Jene Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, in denen Kortison enthalten ist, müssen, so der Rat vom Bundesverband Deutscher Internisten Wiesbaden, auf ihr Gewicht achten. Diesen Beitrag weiterlesen »