Archiv für die Kategorie „Wissenswertes“

Cortison-Spray: Was tun, wenn die Nase trieft!?

Wenn einer redensartlich die “Nase voll hat”, dann ist derjenige “verschnupft”, hat schlechte Laune und ist für sein Umfeld meist nur schwer zu ertragen. Alles Hinweise darauf, wie eng die freie Nase (um nun von den Redensarten in die Realität zurück zu kehren) und eine ungehinderte Atmung mit unserem Wohlbefinden verknüpft sind. Ein Luxus, den bei weitem nicht jeder genießt. So sind gerade Allergien immer stärker auf dem Vormarsch: Diesen Beitrag weiterlesen »

Was schon die alten Römer gewusst haben!?

“Lieber Schlamm als Kortison!” Unter diesem Motto machen derzeit die Thermen von Abano und Montegrotto auf sich aufmerksam. (Kur)Urlaub statt Medizin, Fango statt Pillen, das klingt natürlich verlockend. Und wirft die Frage auf, was überhaupt mit Fango gemeint ist und wo diese Anwendungen her kommen!? Tatsächlich kommt “fango” aus dem Italienischen und bedeutet zunächst einmal ganz banal “Schmutz”. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kortison – (k)eine Dauerlösung?

Eine Dauerbehandlung mit Kortison könne den Blutzucker erhöhen. Das gilt offenbar auch für kortisonhaltige Inhalier-Sprays, berichtet das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” und bezieht sich dabei auf kanadische Forscher, die die Daten von knapp 400.000 Menschen auswerteten. Dabei stellten die Forscher aus Übersee fest, dass die Behandlung mit Kortisonspray das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich erhöht. Daher sollten die Blutzucker-Werte bei Patienten, die diese Sprays benötigen, regelmäßig kontrolliert werden, empfiehlt das Apothekenmagazin in seinem Ratgeber 1/2011, der in vielen Apotheken ausliegt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hautkrankheiten mit Licht behandeln

Mit Hilfe der Lichttherapie können heute verschiedene Krankheiten behandelt werden. Neben Depressionen sowie auch Schlafstörungen sind es insbesondere auch die Hautkrankheiten, bei denen die Lichttherapie Erfolge verspricht. So kann im Bereich der Dermatologie zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Fuß- und Handekzeme, Haarausfall, Sonnenallergie, chronischer Juckreiz sowie auch die Weißfleckenkrankheit mit einer Lichttherapie behandelt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Es muss nicht immer Kortison sein!

Wir sprechen davon, dass wir “aus der Haut fahren” könnten. Eine Redensart, die für Menschen, die an atopischen Ekzemen, sprich: einer Neurodermatitis, leiden, bittere Realität ist. Denn der ständige und quälende Juckreiz kann die Lebensqualität stark einschränken. Die Folgen sind unter anderem Konzentrationsstörungen und eine permanente (verständliche) Gereiztheit. Diesen Beitrag weiterlesen »

Pilzinfektionen durch Asthmaspray

Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) weist nun darauf hin, dass Medikamente gegen Asthma und andere Lungenerkrankungen, die Glucocorticoide enthalten, Pilzinfektionen im Mund begünstigen können. Glucocorticoide werden vereinfacht auch Kortison genannt und sie sind oft in Asthmasprays enthalten. Im letzten Jahr waren rund 40.000 Patienten von einem Pilzbefall im Mund betroffen. Allerdings könnten diese unerwünschte Nebenwirkungen in einigen Fällen auch vermieden werden, indem die Patienten unmittelbar vor einer Mahlzeit inhalieren oder den Mund nach der Inhalation mit Wasser ausspülen. Denn die Pilzinfektionen werden begünstigt, wenn die Partikel des kortisonhaltigen Medikaments die Möglichkeit haben, sich abzulagern.

Dort unterdrücken sie dann die körperliche Abwehr und es kommt zur Infektion. Auch die richtige Inhalationstechnik kann dabei helfen die Pilzinfektionen zu vermeiden. Viele Patienten wenden das Präparat nicht richtig an und erschwerend kommt auch noch hinzu, dass die Präparate unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Auch die Zwischenstücke können dazu beitragen, dass sich weniger Partikel im Mund ablagern können.

Herbstkinder sind anfälliger für Allergien

Forscher der Universität Oulu in Finnland fanden nun heraus, dass sich der Zeugungstermin auf das Allergierisiko bei Kindern auswirkt. Im Rahmen der Studie wurden knapp 6000 finnische Kinder auf ihr Allergierisiko untersucht und dabei kam heraus, dass die Kinder, die im Herbst geboren wurden, ein höheres Risiko für Allergien aufweisen als jene Kinder, die im Frühjahr oder im Sommer das Licht der Welt erblickten – die Herbstkinder sprachen doppelt so häufig auf die Allergietests an. Am häufigsten reagierten die Kinder dabei auf Milch und Eier.

Als sich die Mutter der Herbstkinder im ersten Schwangerschaftsdrittel befand waren die Ungeborenen einer besonders hohen Konzentration von Erlen- und Birkenpollen ausgesetzt. Parallel dazu befanden sie sich auch noch in einem besonders wichtigen Entwicklungsstadium. Die Kinder, die im Sommer geboren wurden waren in diesem Stadium einer geringeren Pollenmenge ausgesetzt.

Kortisonsalbe sinnvoll bei Neurodermitis

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Experten weisen nun darauf hin, dass Menschen die an Neurodermitis leiden, möglichst nicht auf Kortison verzichten sollen. Oftmals ist es so, dass diese eine Behandlung mit kortisonhaltigen Salben oder Cremes ablehnen, weil sie die Nebenwirkungen fürchten – doch diese sind bei Salben und Cremes gar nicht so ausgeprägt und darüber hinaus riskiert man so auch eine unnötige Verschleppung der Krankheitsintervalle. Aus wissenschaftlicher Sicht gebe es auch gar keinen Grund für die Vorbehalte gegenüber Kortisonsalben.

Immerhin heilen mittelstark ausgeprägte Ekzeme, wie sie bei der Neurodermitis häufig in den Kniekehlen oder auch Armbeugen auftreten, häufig schon nach wenigen Tagen ab wenn sie mit einer kortisonhaltigen Creme behandelt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Spritzen gegen Rückenschmerzen – Mit Vorsicht genießen

Bei starken Rückenschmerzen greifen Ärzte häufig zu Spritzen, die das Übel direkt an der Wurzel packen und die Beschwerden lindern sollen. Doch dass dies auch ganz schön gefährlich sein kann, hat nun eine Analyse des Cochrane-Instituts bewiesen. Zum einen helfen die Spritzen kaum und zum anderen kann eine Injektion mit Kortison oder auch einem anderen Schmerzmittel fatale Folgen haben: Wenn die Spritze falsch gesetzt wird kann das Rückgrat beschädigt werden, was im schlimmsten Fall sogar zu einer Querschnittslähmung führen kann. Darüber hinaus leiden Patienten häufig unter quälenden Nebenwirkungen wie zum Beispiel Übelkeit, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Beinen sowie Schwindel und Kopfschmerzen.

Oft können auch schon sanftere Mittel wie zum Beispiel Schmerzmittel in Tablettenform oder auch Wärmebehandlungen die Beschwerden bessern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kinder und Kortison – Auf was man achten muss

Wie Kinder- und Jugendärzte im Netz nun berichtet, sollte man bei Kindern, die über einen längeren Zeitraum Kortison einnehmen, immer auf eine entsprechende Ernährung achten, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Damit das Kind nicht an Gewicht zu nimmt, sollte man zum Beispiel auf eine fett- und salzarme Ernährung achten. Auch Medikamente, die am Morgen eingenommen werden, können diese Gefahr eingrenzen. Rotes Fleisch sowie gesättigte Fettsäuren sollten in dieser Zeit nur äußerst sparsam verzehrt werden.

Genügend Vitamin D und Kalzium in der Nahrung kann darüber hinaus einer Knochenbrüchigkeit vorbeugen. Außerdem sollte man die Dosis des Kortisons nie auf eigene Faust verändern oder gar absetzen, da sich der Körper daran gewöhnt hat und sich langsam an eine Abweichung anpassen muss. Diesen Beitrag weiterlesen »