Nebenwirkungen

Ernsthafte Nebenwirkungen treten bei Kortison nur dann auf, wenn es wirklich stark überdosiert über eine längere Zeit eingenommen wird. Bei einer Inhalation hingegen passiert praktisch nichts, da der Wirkstoff nur in die Lunge und nicht ins Blut kommt. Auch bei geringen Mengen die eingenommen werden oder bei Salben treten keine Nebenwirkungen auf.

Durch eine korrekte Einnahme des Medikaments können Nebenwirkungen minimiert werden. Am besten lässt man sich hier in der Apotheke noch einmal beraten. So ist es zum Beispiel si, dass man Kortison besser verträgt, wenn man es morgens nimmt. Bei Kortisonsprays soll man hingegen den Mund nach der Anwendung ausspülen. oder etwas essen. Kortison-Tabletten sollten auf keinen Fall auf eigene Faust abgesetzt werden. Denn durch eine längere Menge wird die körpereigene Produktion von Kortison gedrosselt. Setzt man die Tabletten plötzlich ab, kann es zu lebensgefährlichen Stoffwechselstörungen kommen.

Sport kann gegen drei unerwünschte Nebenwirkungen des Kortisons helfen. Die Bewegung festigt die Knochen und wirkt dem Abbau von Muskeleiweiß entgegen. Zudem wird der Zuckerstoffwechsel normalisiert.  Durch Kortison kann das Risiko für Diabetes steigen, auch dem kann man mit Sport entgegenwirken, ebenso hilft es das Gewicht wieder zu normalisieren. Auch kann man durch eine richtige Ernährung einigen der Nebenwirkungen trotzten. Milchprodukte sind ideal, denn das enthaltene Kalzium hilft den Knochen. Dahingegen sollte man mit Kochsalz sparsam umgehen. Gegen den Knochenschwund können auch andere Medikamente helfen.